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Get Die Interaktionsordnung von Personalführung: PDF

By Hans J. Pongratz

ISBN-10: 3322896048

ISBN-13: 9783322896049

ISBN-10: 3531139908

ISBN-13: 9783531139906

Personalführung setzt eine legitime Herrschaftsordnung im Betrieb voraus. Wie wird diese hierarchische Machtverteilung in alltäglichen Führungsinteraktionen wirksam? Den Verfügungsansprüchen der Vorgesetzten stehen Aushandlungsanliegen der Untergebenen gegenüber. Mit Bezug auf die Herrschaftssoziologie Max Webers und die Interaktionstheorie Erving Goffmans wird die latente Interaktionsstruktur hierarchischer Führung herausgearbeitet und an Fallbeispielen veranschaulicht. Im Mittelpunkt steht der Zusammenhang der Organisationsstruktur mit den alltäglichen Inszenierungsformen von Macht: Die Gültigkeit der hierarchischen Ordnung ist in der Alternationsstruktur der Interaktion symbolisch repräsentiert.

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Wir können uns nicht auf den Standpunkt stellen, daß einer halt nur das Ding fahrt, und die anderen ihre Geräte fahren, und der nächste den Eingang wegmacht. Wenn wir uns auf den Standpunkt stellen würden, dann ging' die Arbeit überhaupt nicht. Sondern es geht halt nur, wenn wir improvisieren. Das heißt wenn der aus seinem Korb da rausgeht, und man sich'n bißchen zur Hand geht. " (zitiert in Brose 1983: 104) Diese Aussage veranschaulicht, daß über die ,Vorschrift' hinausgehende Tätigkeiten nicht bloß situative Reflexe und routinierte Anpassungen darstellen, sondern in wechselseitiger Verständigung anspruchsvolle Pianungs- und Koordinierungsleistungen erfordern (hier: "improvisieren", "Schwerpunkte setzen", "sich zur Hand gehen'').

12 Der wohl bekannteste soziologische Beitrag (zumindest aus dem deutschsprachigen Raum) stammt von Max Weber. Die drei Idealtypen legitimer Herrschaft, die Weber (1980: 124ft) entsprechend ihrer Legitirnitätsgeltung als rational, traditional und charismatisch kennzeichnet, haben mit gewissen Abwandlungen als Typologie von Führungsstilen Eingang in die verhaltenswissenschaftliche Managementforschung gefunden (vgl. Staehle 1994: 314t). In der Entgegensetzung von bürokratischem ("management") und charismatischem Führungsstil ("leadership") im Rahmen des New Leadership Approach ist zuletzt der Charisma-Begriff auf neuerliches Interesse gestoßen (vgl.

Schienstock 1991 und 1993b, Trinczek 1992 und 1993), ohne sich bisher der Thematik der Führungsinteraktionen anzunehmen. Allein Türk hat als Organisationssoziologe in Auseinandersetzung mit der psychologischen Führungsforschung eine eigenständige soziologische Forschungsperspektive entwickelt, die herrschaftskritisch nach den Funktionen von Personalführung in modernen Arbeitsorganisationen fragt (1981; 1984) und die politischen Aspekte des Führungshandelns thematisiert (1990). Führung als Handlungskoordinierung in Gruppen Wenn der Zusammenhang von Führungsinteraktion und Herrschaftsstruktur bisher wenig erforscht wurde, so liegt das also vor allem an den einseitigen, gegenseitig kaum Notiz voneinander nehmenden Ausrichtungen der sozialpsy14 15 16 Einzelne Beiträge der fünfziger und sechziger Jahre wählen unterschiedliche Ansatzpunkte: Littmann (1955) fragt im Anschluß an die Diskussion um die Legitimität der Managerherrschaft (vgl.

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by Christopher
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