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Read e-book online Abschied von der Autorität: Die Manager der Postmoderne PDF

By Eike Gebhardt

ISBN-10: 3322839257

ISBN-13: 9783322839251

ISBN-10: 3409191364

ISBN-13: 9783409191364

Literaturverzeichnis ............................................................................... 263 Einfiihrung Nach jener Flut von How-to-do-it-Btichern in den letzten Jahren zeichnet sich heute unverkennbar eine Wende ab: die Zeit der klassischen, pop psychologischen Traktate, selten von Psychologenhand, tiber die Techni ken des Managements (der Menschenftihrung etc.) scheint endgtiltig vor bei. Nur neue Mittel fUr die alten Ziele reicht nicht mehr, die kurzen Kri sen, anschlieBend "back to enterprise as ordinary" - das Muster wirkt und gilt heute immer weniger. Es gibt kein "business as traditional" mehr, Turbulenz und Transformation sind zum Dauerzustand geworden, und werden es voraussichtlich bleiben. Techniken sind wie Werkzeuge: sie werden fUr bestimmte, immer wieder auftauchende Probleme entwickelt - doch die Probleme wandeln sich heute schneller als die Werkzeuge, Moden und Mentalitaten (auch bei den Mitarbeitern) schneller als die Strategien, die auf sie zugeschnitten waren. Angesagt sind heute daher ganz neue Einstellungen - die bloBe Techniken und deren education weitgehend tiberfltissig werden lassen. was once tiberall in westlichen Gesellschaften sich abzeichnet: ein Wandel der Leitbilder fUr personliche Entwicklung, beginnt sich auch in der Wirtschaft durchzusetzen, verspatet zwar, doch unverkennbar (traditio nell struggle ja die Wirtschaft eher seIber die Avantgarde neuer Charakter ideale): Seminare und Fortbildungspraxen widmen sich langst nicht mehr allein den klassischen, administration Skills," sondern dem, used to be Psycho logen den Versuch einer 'Nachsozialisation' nennen wtirden: die Einti bung einer von Grund auf neuen Orientierung, so als wtirden wir noch einmal von sort auf in eine fremde, neue Kultur hineinerzogen.

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3 DaB ausgerechnet der Kapitalismus, der doch, nach einer inneren Logik, seine ureigenen Totengriiber produzieren sollte, statt dessen seIber Revolutionen ausbrutete und gebar, konnte und mochte Marx nieht unterstellen - und die Regierungen, die sich, zu Umecht meist, auf Marx beriefen, schon gar nicht. So geht das eben, wenn man an eiseme GesetzmiiBigkeiten glauben will - vor aHem, wenn man dabei dem Menschen nur die Rolle des Vollstreckers, gleichsam Pflichterftillers, zuweisen mag. Marx hatte kaum mehr Vertrauen zu den Menschen als seine Gegenspieler, die ebenfalls - bis heute ubrigens - die Wirtschaftspolitik am liebsten als ein Bundel ehemer Gesetze sehen und verkaufen.

H. auch: Arbeitsfahigkeit) der Menschen zu beeintrachtigen. Emotionale oder funktionale Verkriippelungen folgen - die so umfassend sein konnen, daB sie in der entsprechenden Bevo1kerung oder Epoche vollig 'normal' erscheinen. Auch wir haben unsere funktionalen Neurosen, ohne die wir nicht lebenstiichtig waren; und es gibt, unabhangig von Funktion, jene sogenannten Zivilisationskrankeiten, die uns - in dieser Zivilisation - vollig normal erscheinen, ja oft statustrachtig sind. So etwa Stress und Herzinfarkt, Ennui (weniger euphemistisch: Lustlosigkeit, Motivlosigkeit), Potenz- und Muskelschwache, und iiberhaupt jede Menge psychosomatischer Symptome, die freilich, paradoxerweise, mitunter den Dynamiker ausweisen sollen - oder auch die sensible Seele, die ja darunter leidet: wie die Darnen der hoheren Gesellschaft in jenen wilden zwanziger Jahren mit ihren Magengeschwfuen Zeugnis ihrer Feinsinnigkeit ablegen wollten - der Menschheit ganzer Januner packt die Schickeria an -, so konsultiert man heute einen Seelenarzt.

Management by walking und talking" ist nichts weiter, als dem Yolk aufs Maul schauen - und sieh einen eigenen Reim darauf machen. Allerdings: Die Menschen beim Wort nehmen, ihre Selbstdarstellung ernst nehmen, ist immer ein FeWer. Das ist keine MiBachtung, sondern die bescheidene Einsieht, daB Menschen, urn ihr Unbehagen - oder ihre BedUrfnisse - zu artikulieren, nur tiber ein begrenztes Begriffsrepertoire verftigen. Man muB gleichsam die Tendenz des Gesagten weiterdenken, zu fiktiven Szenarien weiterspinnen, selbst wenn die Betroffenen sich darin Hingst nieht mehr wiederzufinden meinen.

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Abschied von der Autorität: Die Manager der Postmoderne by Eike Gebhardt


by David
4.2

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